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Eine Kahmhaut ist ein Biofilm aus Mikroorganismen, der sich an Grenzübergängen von Medien wie Oberflächen von Wasser oder Steinen zur Luft ansammelt. Gebildet wird sie vor allem durch Hefen (Kahmhefen) und sauerstoffabhängige Bakterien. Eine Kahmhaut wird meist als störend empfunden, da sie einen optimalen Gasaustausch verhindert. Die Ursache ist oft eine zu hohe Nährstoffkonzentration im Wasser.

Plankton (altgriechisch: das Umherirrende) ist die Bezeichnung für Organismen, die im Wasser leben und deren Hauptmerkmal es ist, dass ihre Schwimmrichtung von den Wasserströmungen vorgegeben wird. Organismen, die ihre Schwimmrichtung grundsätzlich auch gegen Strömungen ausrichten können, werden als Nekton bezeichnet.
Süßwasserplankton wird als Limnoplankton, Meerwasserplankton als Haliplankton bezeichnet. Plankton ist in Gewässern fast allgegenwärtig. Dennoch werden aufgrund des geringen Vorkommens von Nährstoffen die meisten Meeresgebiete als ökologische Wüsten betrachtet. Kommt es in stehenden Binnengewässern und Fließgewässern zu Nährstoffüberschuss, kann das stark anwachsende Phytoplankton zum sogenannten "Umkippen" führen.

Der Nishikigoi (aus dem Japanischen wörtlich "Brokatkarpfen"), kurz auch "Koi" oder "Goi" genannt, ist eine Zuchtform des Karpfens (Cyprinus carpio). "Koi" ist einfach das japanische Wort für Karpfen allgemein. Es gibt Zuchtformen des Koi, die dem in Europa gezüchteten Spiegelkarpfen oder Zeilkarpfen in der Beschuppung gleichen. Diese werden Doitsu (= "Deutschland, deutsch") oder genauer Doitsugoi ("deutscher Karpfen") genannt.
Koi können ein Alter von bis zu 60 Jahren erreichen. Jedoch müssen dabei Wasserparameter und Teichhygiene stimmen. Oftmals erreichen sie wegen schlechter Teichbedingungen keine 10 Jahre. Bei nahrhaftem Futter werden manche Arten über einen Meter groß.
Entgegen der landläufigen Meinung wachsen Koi immer, egal wie groß der Teich ist. Jedoch fördern Faktoren wie Größe und Wassertemperatur des Teichs die Wachstumsgeschwindigkeit. Koi sind von 3 bis 38 °C lebensfähig. Daneben ist vor allem die Wasserqualität ausschlaggebend, ob ein Koi sein Wachstumspotential ausschöpfen kann. Wichtige Faktoren sind dabei Nitrit-Werte, Ammoniak-Werte, sowie der pH-Wert des Wassers. Regelmäßige Messungen und eine ausgeklügelte Filtertechnik sind ein Muss.

Umkehrosmose ist eine umweltfreundliche, rein physikalische Technologie zur Aufbereitung von Füllwasser bzw. Nachspeisewasser im Schwimmteich oder Naturpool. Die zur Umkehrosmose verwendeten Anlagen nutzen halbdurchlässige, sogenannte semipermeable Membranen zur Auftrennung des zugeführten Wassers in einen Reinwasserteil und einen Restwasserteil. Das Wirkprinzip der Umkehrosmose beruht darauf, die eigentlichen Wassermoleküle (H2O) durch ihre Poren hindurch zu lassen, den räumlich größeren gelösten Stoffen und Salzen wird jedoch der Durchgang erschwert.
Das Reinwasser wird dann zur Füllung bzw. Nachspeisung von Schwimmteichen und Naturpools verwendet. Der aufkonzentrierte Restwasserteil kann z.B. für die Gartenbewässerung verwendet oder verworfen werden.
Umkehrosmoseanlagen können direkt in das häusliche Wassernetz integriert werden, Großanlagen sind auch mobil einsetzbar.

Bakterien sind winzig kleine Organismen, die meist einzellig sind. Sie besitzen keine Kernhülle. Ihre Bewegung geschieht entweder durch Geißeln oder passiv mit Bodenwasser. Nur wenige Formen sind resistent gegen Trockenheit. Ihr bevorzugter Lebensraum sind Wasserfilme um Bodenpartikel, Sedimentwasser und Wurzelräume. In oberflächennahen Bodenschichten findet man eine immens hohe Anzahl an Bakterien (106 – 108 pro g Trockensubstanz). Je tiefer man geht, desto weniger Bakterien findet man, da sie sauerstoffreichere Lebensräume bevorzugen. Die höchste Dichte an Bakterien findet man jedoch in Wurzelräumen (1010 pro g Trockensubstanz).
Man kann die Bakterien in verschiedene Gruppen gliedern.
Die Myxobakterien (Schleimbakterien) sind stäbchenförmig. Sie leben heterotroph und ernähren sich hauptsächlich von anderen Bakterien.
Die Actinomyceten (Strahlenpilze) bilden ein Pseudomyzel (Hefezelle). Sie leben bevorzugt in trockenen Böden.
Die Cyanobakterien (auch "Blaualge") sind teilweise dazu in der Lage Stickstoff aus der Luft zu binden. Sie leben photoautotroph.
Die größte Gruppe stellen die Eubakterien dar. Man unterscheidet hierbei die grampositive und gramnegative Form. Eubakterien leben hauptsächlich (chemo-) heterotroph.

Die Schwimmkäfer (Dytiscidae) sind eine Familie der Käfer, die weltweit mit etwa 3.200 Arten beschrieben ist. Sie kommen in Europa mit 375 Arten und Unterarten vor, wovon in Mitteleuropa etwa 152 Arten leben.
Die Käfer sind kleine (2 mm) bis sehr stattliche (größer als 40 mm) Tiere von entweder unauffälligem Schwarz, Braun, Rotgelb oder mit farblich variierender Zeichnung aus Bändern, Flecken und Säumen.
Die Dytiscidae leben vor allem an Orten mit unbelasteten Gewässern. Man findet sie in fast jedem Tümpel, See, Moorgewässer, Fluss oder Bach, aber auch im Brack- oder Grundwasser (hier mit zurückgebildeten Augen).

Die Bakterienflora in technischen Feuchtgebieten wird stark beeinflusst, durch den Bewuchs und die Wasserzu- bzw. abfuhr. In schilfbewachsenen Klärschlammbeeten findet man eine sehr viele höhere Anzahl an Bakterien, als in unbewachsenen Beeten. Vor allem in Bereichen der Wurzelbildung ist die Bakteriendichte besonders hoch, da hier eine höhere Verfügbarkeit von Kohlenstoff gegeben ist.
Die Bereiche der Wasserabfuhr sind des Weiteren stärker mit Bakterien besiedelt, als die Bereiche der Wasserzufuhr. Dies ist dadurch zu begründen, dass die Bakterien im Zuflussbereich stark durch das einströmende Wasser bzw. Abwasser beeinflusst werden.

Mikroorganismen, manchmal umgangssprachlich auch "Mikroben" genannt, sind mikroskopisch kleine Lebewesen, die als einzelne Individuen mit bloßem Auge in der Regel nicht zu erkennen sind. Ihre Größe unterscheidet sich stark. Die meisten Mikroorganismen sind Einzeller, einige sind Mehrzeller.
Beispiele für Mikroorganismen sind Bakterien (Beispiel: zur Herstellung von Sauermilchprodukten verwendete Milchsäurebakterien), viele Pilze (Beispiel: für Gärungen und zum Backen verwendete Hefen), mikroskopische Algen (Beispiel: die zur Ergänzung der Nahrung verwendete Chlorella), und Protozoen (Beispiel: die Malaria-Erreger Plasmodium).

Trinkwasser ist Süßwasser mit einem so hohen Reinheitsgrad, dass es für den menschlichen Gebrauch, insbesondere zum Trinken und zur Zubereitung von Speisen, geeignet ist.Es ist das wichtigste Lebensmittel und kann nicht ersetzt werden.
Trinkwasser darf keine krankheitserregenden Mikroorganismen enthalten und sollte eine Mindestkonzentration an Mineralstoffen enthalten. Die am häufigsten im Trinkwasser gelösten Mineralstoffe sind Calcium-, Magnesium-, Carbonat-, Hydrogencarbonat- und Sulfat-Ionen, deren Konzentrationen summarisch als Wasserhärte angegeben wird. Die Güteanforderungen an Trinkwasser sind in Deutschland in der DIN 2000 und der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) festgelegt.
Im Gegensatz zu mineralischen und fossilen Rohstoffen wird Wasser als einfache Verbindung, mit wenigen Ausnahmen, nicht verbraucht. Wasser wird nur gebraucht und in vielen Fällen dabei verunreinigt und kann dann mit Schadstoffen belastet sein. Die gesamte Wassermenge der Erde in allen Aggregatzuständen bleibt weitgehend gleich, lediglich die Verteilung zwischen den Umweltkompartimenten ändert sich. Eine geringe Menge Wassers entweicht als Wasserdampf aus der Lufthülle in das Weltall.